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LC Rapperswil-Jona und der TV Eschenbach beenden die Saison mit 3-mal Gold, 1 mal Silber und 1 mal Bronze an den Schweizer Meisterschaften U18 bis U23 sowie Senioren.

Die am vorletzten Wochenende stattgefundenen Schweizer Meisterschaften der Senioren in Bern sowie die U18-U23 Meisterschaften in Thun/ Basel erwiesen sich als gutes „Pflaster“ für die LG Obersee Athleten.
Bei den Senioren in der Kategorie Ü40 holte der Eschenbacher Roman Ritter Gold in seiner Paradedisziplin Stabhochsprung. Nachdem er diese Saison schon einmal 4.20 m an den Schweizer Vereinsmeisterschaften übersprang, bewies er Konstanz indem er ebenfalls 4.20 m in Bern übersprang. Knapp scheiterte er an den 4.30 m, was ihm den Gesamtsieg über alle Senioren Kategorien gebracht hätte, so musste er sich den Gesamtsieg mit dem Sieger der Kategorie Ü35 teilen.

An der U18 SM in Thun startete nur Patrick Bächtiger vom TV Eschenbach. Er konnte dank einer Verbesserung seiner Persönlichen Bestleistung im Vorfeld der SM besser einzustufende Athleten auf die hinteren Ränge verweisen und Sprang mit einem weiten Satz auf hervorragende 6.67 m, nur 12 cm hinter dem Schweizer Meister.

In Basel an den U20/U23 Schweizer Meisterschaft war die LG Obersee gleich mit vier Athleten vertreten, welche gesamthaft 3 Medallien erkämpften.
Christian Züger, Anwärter auf eine Medallie erreichte zwar am Samstag den Zwischenlauf, die Zeit von 11.49 liess jedoch erahnen, dass den Jungen Schmerkner Athleten arge Wadenprobleme plagten. So war es auch kein Wunder, dass er mit Krampferscheinungen den Zwischenlauf nicht beenden konnte und somit ausschied.
Besser erging es den anderen drei Athleten, Mario Bächtiger erreichte den Final mit 1:56.69 als Seriensieger klar und Michael Höfer konnte sich ebenfalls mit einer Persönlichen Bestzeit von 51.20 für den Final am Sonntag qualifizieren.
Eine Entscheidung gab es jedoch schon am Samstag, die über 5000 m.
Der Rapperswil-Joner Christopher Gmür ging klar als Favorit ins Rennen, mit einer Persönlichen Bestzeit, welche um mehr als 16 Sekunden besser war als der zweite in der aktuellen Jahres Bestenliste.
Dieser Rolle wurde er auch gerecht, er rannte auf gute 15:07.04 und deklassierte das Starterfeld mit einem Vorsprung von mehr als 7 Sekunden auf den zweit platzierten.
Erstaunlich war nun, dass Christopher Gmür am darauf folgenden Sonntag zusätzlich noch über die 1500 m startete. Mit etwas müden Beinen gelang ihm eine Exploit. 4:01.52 reichte für die Bronzene Medallie und blieb nur 48/100 hinter der Silbermedallie zurück.
ETH Sportstudent Michael Höfer startetete am Sonntag als Aussenseiter in seinen 400 m Final, obwohl er seine Persönliche Bestleistung, aufgestellt am Vortag nochmals auf 51.16 verbessern konnte, fehlten am Schluss doch noch 2 Sekunden auf einen Podestplatz. Ohne Verletzung in diesem Jahr wäre sicherlich mehr drin gewesen.
Dritte Goldmedallie holte schliesslich noch Mario Bächtiger über die Distanz von 800 m.
Auch er ging, wie Christopher Gmür, als Favorit ins Rennen. Er nahm mit seiner Zeit von 1:53.75 seiner Konkurrenz über 1,5 Sekunden ab und deklassierte diese ebenfalls. Erstaunlich daran war, dass er 200 m vor Schluss noch gleichauf war mit dem zweit klassierten und diesem in der noch verbleibenden Distanz den Vorsprung von 1,5 Sekunden wegnahm!

 

 

 
 
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